DECHEMA e.V.

Das Nagoya-Protokoll - Herausforderungen und Perspektiven

Gemeinsamer Workshop von VBU, DECHEMA und VBIO

am 3. Dezember 2018 im DECHEMA-Haus, Frankfurt am Main

Seit rund 4 Jahren ist das Nagoya-Protokoll in Kraft. Die Zielsetzung ist ein Interessensausgleich zwischen den Ursprungsländern genetischer Ressourcen und den Ländern, in denen diese Ressourcen genutzt werden.

Was bedeutet das Nagoya-Protokoll nun für die Praxis in akademischer und industrieller Forschung? Welche Erfahrungen wurden bislang gemacht und wohin wird die Reise gehen? Werden zukünftig auch digitale Sequenzinformationen unter das Nagoya-Protokoll fallen?

Diese und weitere Fragen werden in den Impulsvorträgen ausgewiesener Experten beleuchtet. Anschließend wird in drei paralellen Arbeitsgruppen anhand von konkreten Beispielen Wissen für die Praxis vermittelt, aber auch vertiefend über bisherige Erfahrungen und zukünftige Entwicklungen diskutiert.

Mit diesem Workshop möchten VBU, DECHEMA und VBIO  gemeinsam über das Nagoya-Protokoll informieren und diskutieren und laden hierzu insbesondere ihre Mitglieder ein.

 

Programm

(Änderungen vorbehalten)

10:30   Begrüßung und Einführung
             Dr. Sebastian Hiessl, VBU und DECHEMA e.V., Frankfurt am Main
             Dr. Kerstin Elbing, VBIO Geschäftsstelle Berlin

10:45   Impulsvorträge, Fragen und Antworten
             Thomas Greiber, BfN - Bundesamt für Naturschutz, Bonn
            
Dr. Hilke Püschner, DSMZ - Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und
             Zellkulturen GmbH, Braunschweig
             Prof. Dr. Karl-Erich Jäger, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf / FZ Jülich
             Dr. Ricardo Gent, DIB - Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie, Frankfurt am Main

12:15   Mittagspause

13:15  Aufteilung in drei Arbeitsgruppen
           
(Priorität bitte bei der Anmeldung angeben)

15:00   Kurze Pause

15:15   Berichte aus den Arbeitsgruppen im Plenum (pro Gruppe ca.10 min)
            
und Abschlussdiskussion

16:00   Ende der Veranstaltung

 

Anmeldung

Der Workshop richtet sich an Fachleute aus Industrie und akademischer Forschung, die sich für die Umsetzung des Nagoya-Protokolls, die Auswirkungen auf die eigene wissenschaftliche Arbeit sowie zukünftige Entwicklungen interessieren.

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, an welcher der drei Diskussionsgruppen Sie mit welcher Priorität teilnehmen möchten. Wir behalten uns eine Umgruppierung vor, falls eine Gruppe überfüllt ist.

Um eine intensive Diskussion zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl auf 45 Personen begrenzt. Priorität haben Mitglieder von VBU, DECHEMA und VBIO.

Die Teilnahme ist kostenfrei, wir bitten um verbindliche Anmeldung.

Anrede

Welchen der folgenden Workshops würden Sie gerne besuchen? Bitte ordnen Sie die Workshops nach Ihrer Priorität (von 1-3)


Arbeitsgruppe 1: Schulungsprogramm zur Umsetzung des Nagoya-Protokolls und der EU-Verordnung Nr. 511/2014 in biologischen Sammlungen.
In dieser Arbeitsgruppe werden sammlungsspezifische Szenarien (z.B. Materialeingang/-erwerb, Materialausgang/-weitergabe, interne Nutzung, usw.) dargestellt und diskutiert.

Arbeitsgruppe 2: ABS in der praktischen Umsetzung.
In dieser Arbeitsgruppe werden sich die Teilnehmer über bisherige positive und negative Erfahrungen mit Access and Benfit Sharing bei physischen genetischen Ressourcen innerhalb und außerhalb des Geltungsbereiches des Nagoya-Protokolls austauschen. Auf dieser Basis sollen ggf. Empfehlungen und Forderungen abgeleitet werden.

Arbeitsgruppe 3: Digitale Sequenzinformationen und das Nagoya-Protokoll – was kommt da auf uns zu?
Ende November 2018 tagt die Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversitätskonvention in Ägypten. Auf der Tagesordnung steht auch die Debatte, ob Digitale Sequenzinformationen künftig unter das Nagoya-Protokoll fallen sollen. In dieser Arbeitsgruppe wird das BfN über den aktuellen Stand berichten. Beim anschließenden Austausch soll auch diskutiert werden, welche Konsequenzen dies für Forschung und Entwicklung haben kann. Gegebenenfalls sollen Empfehlungen/Forderungen abgeleitet werden.